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Gemeines Tellerkraut – eine Salatpflanze für die kalte Jahreszeit

Tellerkraut

Blühendes Tellerkraut

Viele Wildpflanzen machen es dem Wildkrautgärtner leicht. Sie wachsen ohne Pflege, vermehren sich üppig und versprechen eine gesunde Ernte. Gerade wegen dieser ungestümen Vitalität sind sie aber beim Otto-Normal-Gärtner meist unbeliebt – überwuchern sie doch die Beete, auf denen er etwas anderes anbauen will. Da wäre es doch ungemein praktisch, wenn ein Wildkraut nur im Winterhalbjahr auf den Beeten wächst, sich in der kalten Jahreszeit ernten lässt und im Sommer von selbst verschwindet. Natürlich sollte es dann auch noch gesund sein, gut schmecken und am besten auch noch Heilkräfte haben. Gibt es nicht? Doch gibt es! Darf ich vorstellen: das gemeine Tellerkraut. Weiterlesen

Pflanze des Monats Oktober – der Holunder

Ein heilsamer Begleiter seit der Steinzeit

Wildkrautgarten Holunder

Holunderbeeren im Herbst

Im Frühjahr verkünden die weißen, süßlich duftenden Dolden des Holunderstrauchs die Ankunft der warmen Jahreshälfte. Im September zeigen uns seine schwarzen Beeren an, dass der Sommer seinen Zenit überschritten hat.

Der Holunder hilft uns, die Phasen der Jahreszeitenwechsel gesund zu überstehen, indem er mit Blüten und Beeren unser Immunsystem stärkt. Der auch als Hollerbusch oder im norddeutschen als Flieder bekannte Strauch wird schon seit Jahrtausenden als Heilpflanze genutzt und ist eine der häufigsten Straucharten in Mitteleuropa. Samenfunde aus der Steinzeit belegen die lange Nutzung durch den Menschen. Hippokrates bezeichnete den Holunder als Medizinschrank gegen allerlei Leiden. Auch Kelten und Germanen verehrten ihn als heiligen Baum. Tatsächlich ist der Holunder in allen Teilen heilkräftig und hilft uns auch heute noch gegen viele Beschwerden.

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