Archiv der Kategorie: Pflanzenfeste

Wildkrautgarten.de wünscht Frohe Pfingsten

Wildkrautgarten wuenscht frohe Pfingsten

Was wäre das Pfingstfest ohne die Pfingstrose mit ihren üppigen Blüten. Im Mittelalter stand sie als Heilpflanze in den Klostergärten, von dort fand sie ihren Weg in die Bauerngärten und ist auch heute noch in vielen Gärten als langlebige und anspruchslose Zierpflanze zu finden. In der christlichen Symbolsprache steht die beliebte Gartenblume für Reichtum, Heilung und Schönheit. Wegen ihrer Giftigkeit ist von einer Selbstmedikation mit Pfingstrosen abzuraten, obwohl sie von der Antike bis ins 19. Jahrhundert als Heilpflanze bei Epilepsie, Gicht und bei Kinder- und Frauenleiden Verwendung fand.

Heute genießen wir die Blütenpracht der „Rose ohne Dornen“ lieber nur mit den Augen und erfreuen uns an ihrer Schönheit.

Frohe Pfingsten.
Der Wildkrautgarten

Beltane, Walpurgis – Uralte Rituale beim Frühlingsfest

Birke als FruehlingsmaienDas ursprüngliche Maifest am ersten Maivollmond war ein weiteres Fruchtbarkeitsfest zu Ehren der nun erwachten Natur. Die Kelten feierten es unter dem Namen Beltane. Im keltischen Kalender steht es für den Sommeranfang. Beltane war eines der vier großen keltischen landwirtschaftlich geprägten Jahresfeste. In der Nacht des Beltane sollen alle Herdfeuer gelöscht. Auch hier begegnet uns die magische Zahl Neun wieder. So wie die Kräutersuppe zum Ostervollmond mit neun Kräutern zubereitet wurde, wurde das Feuer zum Maivollmond mit neunerlei Hölzern entfacht. Mit diesem rituellen Feuer wurden die Herdfeuer wieder zum Lodern gebracht. Das Vieh wurde dann auf dem Festplatz zum Schutz vor Krankheiten zwischen zwei Feuerstößen hindurch getrieben. Heute kennt man Kultfest rund um das große Frühlingsfeuer vielerorts als Walpurgis – benannt nach der heiligen Walpurga.

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