Gänsefingerkraut gegen Festtags-Bauchschmerzen

Gaensefingerkraut

Gänsefingerkraut – ein Geheimtipp gegen Bauchschmerzen

Gerade zu Weihnachten hastet man oft von einem üppigen Festmahl zum nächsten. Da locken leckere Braten und Desserts, exotische Genüsse und gehaltvolle Getränke. Zwischendurch nascht man noch Schokolade, Kekse oder ein Stück Kuchen bei den Großeltern. Irgendwann macht der Bauch dann nicht mehr mit. Er wehrt sich mit Völlegefühl, Magenkrämpfen oder Schlimmerem gegen die ungewohnte Völlerei. Damit Sie gut durchs Fest kommen, möchte ich Ihnen ein Erste-Hilfe-Kraut empfehlen, das mir und meiner Familie bei Bauchweh immer zuverlässig hilft – das Gänsefingerkraut.

GaensefingerkrautDas gelb blühende Gänsefingerkraut ist in Mittel- und Nordeuropa heimisch. Es hat grüne bis silbergraue unterbrochen gefiederte Blätter, die eine grundständige Rosette bilden und an der Blattunterseite leicht behaart sind. Gänsefingerkraut verbreitet sich vorallem durch Ableger, die sich an den Knoten eines am Boden kriechenden Stengels bilden und neue Pflanzen bilden.

Gänsefingerkraut hat eine ausgesprochen krampflösende Wirkung. Tee oder Tinktur aus Blättern und Blüten helfen deshalb gut und in der Regel auch sehr schnell allen Arten von Krämpfen. Bei Magenkrämpfen und Bauchschmerzen ist es mein bevorzugtes Heilkraut. Einfach ein paar Tropfen der Tinktur in einem Glas mit Wasser trinken und innerhalb von Sekunden hören die Schmerzen auf. Aber auch bei vielen anderen Krampfschmerzen kann das Gänsefingerkraut hilfreich sein. Unterleibskrämpfe, Regelschmerzen, Wadenkrämpfe oder auch krampfartiger Husten können damit wirksam gelindert werden. Sogar die seit zwei Wochen anhaltenden krampfartigen Unterleibsschmerzen einer Bekannten mit früherer Total-OP klangen nach einer Portion von 50 Tropfen Gänsefingerkrauttinktur innerhalb von wenigen Minuten ab. Über eine so rasche und positive Wirkung war sogar ich erstaunt – die schmerzgeplagte Bekannte umso mehr.

Gaensefingerkraut-Tinktur

Gänsefingerkraut-Tinktur

Für eine Tinktur einfach kleingeschnittene frische Gänsefingerkrautblätter mit mindesten 37%igem Alkohol (z.B. Wodka) übergiessen und ca. 3 Wochen ziehen lassen. Für den Tee einen Teelöffel getrocknete oder etwas mehr frische Blätter pro Tasse mit kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Pfarrer Kneipp empfahl Gänsefingerkraut-Milch, vermutlich weil sich durch das enthaltene Fett noch mehr Stoffe als im Wasser lösen. Auch hier einen Teelöffel Kraut mit heißer Milch übergießen, ein paar Minuten ziehen lassen und noch recht heiß trinken.

Fröhliches Wildkräutern!
Der Wildkrautgarten

(c) Mandy Bantle 2013

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