Entdeckt! Blaues Windröschen – eine Verwandte des Leberblümchens

Balkan-Windroeschen

Balkan-Windröschen mit Blättern der Zitronenmelisse im Hintergrund

In meinem Garten fand ich eine nahe Verwandte des Leberblümchens, die ich zunächst auch mit diesem verwechselte. Nach einigen Recherchen im Internet bin ich mir jedoch jetzt ziemlich sicher, das nicht weniger schöne blaue Balkan-Windröschen – auch Strahlenanemone oder Anemona blanda genannt – entdeckt zu haben.

 

Balkan-Windröschen

Balkan-Windröschen

Das auch mit dem einheimischen Busch-Windröschen verwandte Pflänzchen blüht im Frühling mit grazilen blauen Blüten. Im Sommer zieht es sich dann komplett zurück und ist nicht mehr zu sehen.

Da es wie das Leberblümchen zur Familie der Hahnenfussgewächse gehört, ist auch dieses Pflänzchen zumindest im frischen Zustand giftig – auch für Pferde, Hunde, Katzen, Nager und Schildkröten!

Ursprünglich in der Region von Balkan bis Kaukasus heimisch, soll das blaue Windröschen heute auch in manchen Gegenden Deutschlands in seiner verwilderten Form in  auf Geröllflächen und unter Gehölzen ausgedehnte Blütenteppiche bilden. Außerdem ist es in zahlreichen Kulturformen in verschiedenen Farben für den Garten erhältlich.

Balkan-Windroeschen

Balkan-Windröschen mit eigenen Blättern

Gezielt anpflanzen werde ich die früher auch homöopathisch bei Gelenkrheumatismus und Magenentzündungen angewendete Pflanze zwar nicht, freue mich aber über die drei Blüten, die den Weg von ganz allein in meinen Wildkrautgarten gefunden haben. Vielleicht vermehren sie sich ja und bilden bald hier auch einen wunderbaren Blütenteppich im Frühjahr.

 

Fröhliches Wildkräutern!
Der Wildkrautgarten

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