Frohe Ostern – auf ein fruchtbares Wildkrautjahr!

Frohe Ostern!

Für unsere Vorfahren war die Zeit, in der die Natur nach dem langen Winter endlich wieder zu erwachen begann, eine Zeit der Freude und der Hoffnung auf ein fruchtbares Jahr mit guter Ernte. Die ersten Pflänzchen wurden sehnlichst erwartet, der steigende Zenit der Sonne versprach Licht und Wärme. Gerade in diesem Jahr können viele von uns diese starke Sehnsucht nach wärmenden Sonnenstrahlen und frischen Grün gut nachempfinden. Nach einem scheinbar endlos langem Winter freuen wir uns auf Blätter und Blüten, Frühlingsdüfte und Sonnenschein.

In vielen alten Kulturen wurde der Frühlingsbeginn mit einem großen Fest begangen. Man feierte die Wiederkehr der Pflanzengötter und bat um Fruchtbarkeit für Erde und Mensch. Das christliche Osterfest hat viele Rituale und Symbole älterer Religionen übernommen und so haben sich einige der uralten Bräuche bis in die heutige Zeit erhalten.

Das Binden des Palmbuschen, die Gründonnerstagssuppe mit neun Kräutern oder die Osterprozessionen zur Flussegnung sind uralte Traditionen, die schon unsere vorchristlichen Vorfahren im Frühling pflegten, um den Göttern zu huldigen und sich ihrer Gnade zu versichern.

Egal ob man das Osterfest im christlichen Sinne oder im Gedenken an die erwachende Natur begeht, ich wünsche allen Lesern ein paar wunderschöne und besinnliche Tage im gerade beginnenden Frühling.

PS: Die Osterglocken im Bild gehören zur Gattung der Narzissen und sind in allen Teilen giftig – deshalb bitte nur mit den Augen daran erfreuen und nicht verspeisen!

Fröhliches Wildkräutern und und Frohe Ostern.
Der Wildkrautgarten.

 


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