Chia-Samen – kleine Kraftpakete nicht nur für Wintertage

wildkrautgarten_header_chia_artikelDie Samen, Sprossen und Triebe der Chia-Pflanze sind voll von Antioxidantien, Vitaminen und Mineralien. Sie gehören zudem zu den besten pflanzlichen Quellen für vollwertige Proteine und entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren. Sie fördern mit hochwertigen Ballaststoffen die Darmgesundheit, verlangsamen den Anstieg des Blutzuckerspiegels und können beim Abnehmen oder bei der Vorbeugung zahlreicher Krankheiten helfen.

Buch Chia kompaktMein neues Buch „Chia kompakt“ gibt einen umfassenden Überblick über Anbau, Inhaltsstoffe, Wirkung und Anwendung der Chia-Pflanze. Eine Zusammenfassung der verschiedenen Zubereitungsarten sowie zahlreiche abwechslungsreiche Rezeptideen machen es einfach, die gesunden Samen in die tägliche Ernährung einzubinden und zu experimentieren.  – wer mehr wissen will, der wird in meinem Buch „Chia kompakt“ fündig. Ob als Samen, Keimling, Sprosse oder Pflanze, Chia ist eine wunderbare Bereicherung für jeden gesundheitsbewußten Menschen.

Hier ein paar Fakten über Chia – ausführliche Informationen zu den einzelnen Inhaltstoffen, umfangreiche Übersichten, Analyse-Ergebnisse, zahlreiche Anregungen zur Kombination von Chia mit anderen Nahrungsmitteln zur optimalen Nährstoffversorgung und Tipps zum Anbau der Pflanze als Sprosse oder im eigenen Garten, aber auch Hinweise zu möglichen (seltenen) Allergien oder Wechselwirkungen gibt es darüber hinaus im Buch.

Chia-Samen stammen von einer Pflanze, die vom Botaniker Carl von Linné im 18. Jahrhundert irrtümlich Salvia hispanica – Spanischer Salbei – genannt wurde. Dabei stammt sie ursprünglich aus Lateinamerika. Dort wurde Chia von Mayas und Azteken als wichtige Nahrungsgrundlage und in größeren Mengen als Mais angebaut. Die spanischen Eroberer brachten sie um 1520 auch in die neue Welt. So wuchs der Lippenblütler zur Zeit Linnés vereinzelt wild in Spanien. Deshalb zählte der Naturforscher sie aus Versehen zur typischen Vegetation des Landes.

Chia-Samen

Chia-Samen

Die heute für die Samen oft verwendete Bezeichnung „Chia“ soll aus der Azteken-Sprache Nahuatl stammen. Viele Quellen im Internet übersetzen das Wort mit „ölig“. Andere beziehen es auf eine Maya-Sprache mit der Übersetzung „Kraft“ oder „Stärke“. Meinen eigenen Recherchen nach kann man das Nahuatl-Wort „Chia“ am besten mit „buttriges Ding“, übersetzen. Das ergab zumindest die Suche in einem Nahuatl-Wörterbuch und die Übersetzung über das Spanische ins Deutsche.

Doch genug zu dem Namen, der das kleine Kraftpaket wirklich nur unzureichend beschreibt, denn obwohl sehr ölhaltig, sind Chia-Samen aus vielen Gründen ein sehr interessantes Lebensmittel.

Ein Aztekenkorn für die moderne Gesundheitsküche

Neben ihren zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffen haben die Chia-Samen eine bemerkenswerte Besonderheit, die sie für den Einsatz in der modernen Küche so praktisch macht. Durch ihre enorme Fähigkeit, Wasser zu binden, kann man mit ihnen minutenschnell gesunde Puddings oder Cremes herstellen, die viele Vitalstoffe, aber nur wenig Kalorien enthalten. Sie machen lange satt, helfen Heißhungerattacken zu mindern und Blutzucker und Blutdruck zu stabilisieren. Die Chia-Samen können das 7-12 fache ihres Gewichts an Wasser oder anderen Flüssigkeiten aufsaugen und bilden dann eine gelartige Hülle aus Faserstoffen um sich herum. Die eingeweichten Samen versorgen den Körper dadurch anhaltend mit Flüssigkeit und Nährstoffen.

Chia-schoko-mit_Rand-KopieDa die Samen so gut wie geschmacksneutral sind, kann man sie zudem allen möglichen Gerichten beimischen, Smoothies damit anreichern, rohköstliche Marmeladen zaubern oder auch Suppen und Soßen damit binden.

Im Kapitel „Mit Chia-Samen schlank und fit“ von „Chia kompakt“ erkläre ich, wie Chia-Samen das Sättigungsgefühl positiv beeinflussen und so helfen kann, insgesamt weniger zu essen.

Chia-Smoothie-mit_Rand-KopiIm Rezeptteil von „Chia kompakt“ findet ihr Grundlagenwissen zu den verschiedenen Zubereitungsarten und Beispiele für variable Rezepte, die es auch ungeübten Köchen ermöglichen, Chia einfach und abwechslungsreich in die tägliche Ernährung einzubauen. Chia ist dabei jeweils essentieller Bestandteil der Rezeptur und nicht nur schönes Beiwerk.

Im Buchteil „Chia-Samen – was ist drin?“ von „Chia kompakt“ werfe ich einen genaueren Blick auf die zahlreichen wertvollen Inhaltstoffe, die die Chia-Samen auf unseren Teller bringen.

Hochwertiges Eiweiß

Die kleinen weißen oder schwarzen Samen enthalten zum Beispiel über 20 Prozent hochwertiges Eiweiß. Der Chia-Proteingehalt ist höher als der von Weizen, Hafer und Gerste und entspricht in etwa dem von frischem Rindfleisch. Das Chia-Eiweiß enthält zudem viele essentielle Aminosäuren, die der Körper selbst nicht herstellen kann. Es ist auch hier anderen Getreidearten überlegen und zudem glutenfrei.

Mehr zu den enthaltenen essentiellen und semi-essentiellen Aminosäuren und zur hohen biologischen Wertigkeit von Chia-Samen erfahrt ihr im Abschnitt „Eiweiße und Aminosäuren“ in „Chia kompakt“.

Viele Antioxidantien

Das antioxidative Potential von Chia-Samen ist eines der höchsten bei unverarbeiteten Lebensmitteln und übersteigt beispielsweise das der dafür bekannten Blaubeeren deutlich. Mit den enthaltenen Antioxidantien schützen Pflanzen sich und ihre Inhaltsstoffe vor Fressfeinden, UV-Strahlung oder anderen Umwelteinflüssen. Auch im menschlichen Körper entfalten Antioxidantien ihre schützende Wirkung. Sie bewahren Zellen und Gewebe vor Zerstörung durch freie Radikale und beugen so zahlreichen Krankheiten vor.

Durch die große Menge an Antioxidantien werden Chia-Samen übrigens auch nicht so schnell ranzig wie beispielsweise Leinsamen. Die trockenen Samen halten sich mehrere Jahre lang, wenn man sie richtig lagert.

Mehr zur Wirkung von Antioxidantien, den im Chia-Samen enthaltenen Bioflavonoiden und zur richtigen Lagerung der Samen findet ihr im Abschnitt „Antioxidantien“ in „Chia kompakt“.

Zahlreiche Mineralien und Spurenelemente

Chia-Samen bringen auch eine gute Portion von Mineralien und Spurenelementen auf den Teller. Reichlich enthalten sind Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium und Zink. Zudem sind sie eine üppige Quelle für Phosphor, Kupfer, Selen, Mangan, Molybdän und das Ultraspurenelement Bor. Zugleich sind Chia-Samen sehr natriumarm, was uns in der heutigen, häufig bereits zu natriumreichen Ernährung zugute kommt. Auf 100 Gramm gerechnet enthält Chia-Samen zum Beispiel 16x mehr Magnesium als Brokkoli, welcher gegenüber anderen Speisen eigentlich schon recht viel davon enthält.

Da man allerdings kaum täglich 100g reinen Chia-Samen oder andere Superfoods wie Moringapulver, Spirulina-Algen oder Bierhefe zu sich nehmen kann, halte ich es für sinnvoller, immer auch normale Verzehrportionen von Lebensmitteln miteinander zu vergleichen. Nur so erhält man einen realistischen Blick für ihren Wert in der täglichen Ernährung. Fällt der Vergleich dann immer noch vermehrt zu Gunsten des Superfoods aus, hat es den Praxistest bestanden.

In „Chia kompakt“ vergleiche ich deshalb stringent eine realistische Tagesportion von zwei Esslöffeln rohen Chia-Samen (ca. 30g) mit Portionen anderer Nahrungsmittel und zeige so ein sachliches Bild der Potentiale, die Chia-Samen in der Ernährung leisten können, aber auch wo die Grenzen sind.

Chia_Milch-VergleichZwei Esslöffel Chia entsprechen in Sachen Kalzium beispielsweise ungefähr einem kleinen Glas Milch. Die Samen haben jedoch der Milch gegenüber einige entscheidende Vorteile: Zum einen ist das pflanzliche Calcium für den Körper besser verfügbar als das der fast immer erhitzten und damit denaturierten Milch. Zum anderen enthält die Chia-Portion nur halb so viele Kalorien wie das kleine Glas Milch. Der meiner Meinung nach stärkste Vorteil von Chia gegenüber Milch ist jedoch die stark basische Wirkung der Samen. Chia hilft dem Körper, ein ausgeglichenes Säure-Basen-Verhältnis zu schaffen. Milch trägt dagegen zur heute oft chronischen Übersäuerung des Organismus bei, durch welche zahlreiche Beschwerden und Krankheiten begünstigt werden.

Mehr zu enthalten Mineralien und Spurenelementen und wie sie auf unseren Organismus wirken, wieviel des Tagesbedarfs eine Portion Chia jeweils davon deckt und mit welchen anderen Lebensmitteln Sie Chia zur optimalen Nährstoffversorgung kombinieren können, findet ihr im Abschnitt „Mineralien und Spurenelemente“ in „Chia kompakt“.

Hoher Ballaststoff-Gehalt

Chia-Samen gehören mit ca. 40g Faserstoffen zur Liga der reichhaltigsten Ballaststoffquellen überhaupt. Dieser Wert liegt weit über dem vieler anderer Lebensmittel, Roggenvollkornbrot bringt es beispielsweise nur auf 8g.Chia-Samen sind in dieser Hinsicht etwa gleichauf mit Leinsamen, haben diesem gegenüber jedoch einige entscheidende Vorteile, nicht nur geschmacklich. Der hohe Ballaststoffgehalt der Chia- und Leinsamen wird nur von sehr wenigen Lebensmitteln beispielsweise der Weizenkleie übertroffen, die mit ca. 50g pro 100g ziemlich alle Lebensmittel toppt, allerdings auch das für viele unverträgliche Gluten und mineralstoffraubende Phytinsäure enthält.

Chia-Samen_VergleichBallastDie gluten- und phytinsäurefreien Chia-Samen punkten gegenüber Leinsamen und Weizenkleie mit besserer Bioverfügbarkeit, neutralem Geschmack sowie dem Fehlen von Giftstoffen und Antinährstoffen.

Mehr zu den enthalten löslichen und unlöslichen Ballaststoffen, ihrer Wirkung auf unseren Organismus und den Vorteilen von Chia zu anderen Ballaststoffquellen, findet ihr im Abschnitt „Ballaststoffe“ in „Chia kompakt“.

Gute Vitaminquelle

Chia-Samen enthalten die Vitamine A, C und E, die Vertreter der B-Vitamingruppe B1, B2, B3 sowie Folsäure. Auch wenn sie in diesem Bereich nicht ganz so überragend abschneiden wie bei anderen Inhaltsstoffen, bilden Chia-Samen eine gute Ergänzung zu anderen vitaminreichen Lebensmitteln.

Welche Rolle die enthaltenen Vitamine im Körper spielen, welche Mangelerscheinungen auftreten können und welche Lebensmittel neben Chia zur Vitaminversorgung betragen können, erfahrt ihr im Abschnitt „Vitamine“ in „Chia kompakt“.

Hochwertige Öle

Wie eingangs schon erwähnt, verdankt der Chia-Samen seinen aztekischen Namen wohl seinem hohen Ölgehalt. Ein Gesamtfettgehalt von über 31% mag den einen oder anderen vielleicht erstmal abschrecken, doch das Chia-Öl enthält vorrangig essentielle Fettsäuren, welche der Körper selbst nicht bilden kann, aber für viele Prozesse braucht.

Wichtigstes Beispiel ist hier die mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure. Diese ist zwar in vielen Pflanzenölen enthalten, aber Chia-Samen sind mit einem Gehalt von über 60% eine der besten – wenn nicht sogar die beste – pflanzliche Quelle. Alpha-Linolensäure wirkt Entzündungen im Körper entgegen, hilft schädliches Cholesterin zu senken, unterstützt das Herz und fördert die Konzentrationsfähigkeit.

Welche essentiellen Fettsäuren noch im Chia-Samen enthalten sind, wie ihr ausgeglichenes Verhältnis unsere Gesundheit stärken kann und wie man sich ihre positiven Wirkungen über den reinen Verzehr hinaus zu nutze machen kann, erfahrt ihr im Abschnitt „Fettsäuren“ und im Kapitel „Chia-Öl“ in „Chia kompakt“.

Chia-Sprossen und Pflanzenzucht

Chia-Pflanze_mit_RandAuch als Keimling, Sprosse oder Pflanze bringt Chia gesunde Akzente und spannende Geschmackserlebnisse auf den Teller. Der Gehalt an Omega-3-Fettsäure ist bei jungen Chia-Pflanzen sogar noch höher als in den Chia-Samen. Die Anzucht des gesunden Grüns auf dem Fensterbrett oder im eigenen Garten ist zudem kinderleicht, wenn man ein paar Eigenheiten der Pflanze kennt.

Meine eigenen Erfahrungen mit der Sprossenzucht und dem Anbau der Chia-Pflanze im eigenen Garten sowie wichtige Hintergrundinformationen und Studienergebnisse zum Anstieg der Inhaltsstoffe durch die Keimung findet ihr in den Kapiteln „Chia-Keimlinge und -sprossen“ und  „Chia-Pflanzen für Topf und Garten“ in „Chia kompakt“.

Und hier noch ein Rezepttipp

Chia-Dessert

Chia-Dessert a la Chefkoch

Damit ihr die Chia-Samen gleich mal ausprobieren könnt, hier ein Rezepttipp vom Chefkoch der Familie exklusiv für Wildkrautgarten.de erdacht, getestet und von mir für sehr lecker befunden. Mehr Inspirationen zur gesunden Chia-Küche mit glutenfreien, vegetarischen und veganen Rezeptvariationen findet Ihr im Rezeptteil von „Chia kompakt“:
Fruchtiges Chia-Dessert
(für 4 Personen)

Zutaten

  • 1 Apfel (aromatische Sorte)
  • 2 Esslöffel Chia-samen
  • 200 ml Vanille-Milch
  • etwas Rosenzucker
  • Blüten oder Obst zur Deko

Zubereitung
Chia-Samen in der gekauften oder selbst gemachten Vanille-Milch ca. 10-20 Minuten einweichen, ab und zu umrühren. Apfel würfeln und in Gläser oder Schalen füllen. Den mittlerweile gelierten Chia-Pudding darüber geben. Eine Prise Rosenzucker darüber streuen, und mit ein paar Blüten oder etwas Obst garnieren.

Ich wünsche guten Appetit.
Der Wildkrautgarten

Bezugsquellen

Da ich immer öfter danach gefragt werde, möchte ich hier beispielhaft einige Bezugs-Quellen für Bio-Chia-Samen bei Amazon nennen. Natürlich gibt es viele weitere Anbieter, wichtig ist es meiner Meinung nach, im Hinblick auf Schadstoffe auf biologischen Anbau und vertrauenswürdige Quellen zu achten.

Informationsquellen und Studien zu Chia

Die Inhalte von Chia kompakt basieren auf umfangreichen Analysen von Ernährungsdatenbanken, Laborergebnissen und zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Eigenes Ausprobieren und viele Erfahrungen der letzten Jahre sind ebenso mit eingeflossen. Eine umfangreiche Liste von aktuellen wissenschaftlichen Forschungsarbeiten über Chia-Samen, inklusive Angaben zu zahlreichen entsprechenden Internetquellen, sind im Quellenteil von „Chia kompakt“ zu finden.


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24 Gedanken zu „Chia-Samen – kleine Kraftpakete nicht nur für Wintertage

  1. Pingback: Anonymous

  2. Ich und du

    Also ich habe die samen ausprobiert und muss ich zugeben die sind total scheiße. Es gibt nur legenden die behaupten man kommt mit ein handvoll samen über den tag mit viel energie und ausdauer aus und solche märchen. Stimmt aber garnicht. Wie gesagt ich hab sie ausprobiert und mir ein gel mit wasser gemacht und frühs auf den leeren magen mit smoothies ( nur aus erdbeeren ohne zucker oder sonst was) gemischt und getrunken. Habe kein energieschub oder sonstiges geschpürt, also kein unterschied zum vorher. Zugenommen habe ich auch innerhalb eine woche ca. 2 kilos. Und ich ernähre mich seit jahren gesund und mache regelmässig sport und viel bewegung, also es gibt kein anderen grund für meine gewichtzunahme. Und sättigend sind sie auch nicht. Hab genau das gleiche hunger wie vorher, also bevor ich sie benutzt habe. Es gibt überhaupt keine studie die das belegt was sie da schreiben, also alles nur PR, verarsche!!!!!!

    Antworten
    1. Wildkrautgarten Artikelautor

      Hallo Ich und Du,
      schön, dass du die Chia-Samen ausprobiert hast und schade, dass sie dir so wenig gefallen. Das mit dem Abnehmen habe ich – wie geschrieben, nicht selbst ausprobiert. Wenn es bei dir nicht geklappt hat, ist das zwar traurig für dich, aber noch lange kein Beweis, dass es nicht funktioniert. Vielleicht versuchen es ja noch ein paar andere Leser und schreiben ihre Erfahrungen. Ich persönlich nehme Chia, weil es so viele wertvolle Inhaltsstoffe hat und weil ich es toll finde, dass man damit so leicht und schnell leckere Desserts zaubern kann. Aktuell zum Beispiel aromatisiere ich das Wasser für das Chia-Gel mit selbstgemachtem Holunderblütensirup, das ist echt lecker und gesund dazu.

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    2. lisa

      Also du hast es EINMAL ausprobiert und hast – oh Wunder – nicht unmittelbar was bemerkt? Gibts ja gar nicht! Ich dachte ein Tropfen Chiagel und meine Haare wachsen über Nacht 20 cm und meine Zehen Nägel vergolden. Was für ein Betrug! *Ironie off*

      Ziemlich dämlich dein Beitrag, merkste selbst ne? Wer weiß was du außerdem zu den restlichen Mahlzejten in dich reingestopft hast!? Außerdem:
      Schon mal was von hormonellen Gewichtsschwankungen gehört? Man man man. Aber hauptsache hier erstmal ne dicke Lippe riskieren…

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  3. Gabriele

    Hallöchen,ich habe mir ein Kilo Chiasamen bestellt und möchte sie jetzt jeden Tag nehmen,da ich sehr viel Positives dazu und darüber gelesen habe!! Erfahrungen habe ich also gleich null,später vielleicht! Mich interessiert aber,wieviel man am Tag benötigt bzw.wo die Verzehrgrenze liegt! Auf der Tüte steht 15 g,wieviel ist das?? Ein Teelöffel??? Und warum soll man nicht mehr nehmen ,wenn sie doch ein reines Naturprodukt sind?? Wo ist der Haken und was passiert,wenn ich mehr nehme??? Lieben Dank und viele Grüße Gabriele…

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    1. Wildkrautgarten Artikelautor

      Hallo Gabriele,
      es freut mich, dass du Chia-Samen ausprobieren willst. Wieviel genau man davon nehmen sollte, kann ich dir auch nicht sagen. Ich finde immer, dass jeder selbst herausfinden sollte, wieviel von etwas er am besten verträgt. Du kannst dich ja zunächst an die Verzehrempfehlung halten und dann einfach mal ausprobieren, ob dir mehr auch gut tut. Wir verlassen uns heute viel zu sehr auf Vorgaben und hören zuwenig auf uns selbst :) Eine Warnung vor einem Zuviel könnte vielleicht in der darmreinigenden Wirkung begründet sein. Wichtig ist es, viel Flüssigkeit mit den Samen aufzunehmen und damit alle Nähstoffe freigesetzt werden können, diese gut zu kauen (oder vorher kleinzumörsern). Ich habe das Gewicht übrigens für dich mal ausgemessen: 15g Chia-Samen entsprechen 4 gehäuften Teelöffeln oder etwas mehr als einem gehäuften Esslöffel. Viel Spaß beim Ausprobieren :)

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    2. Cornelia Schneider

      Vielen Dank für den sehr interessanten Artikel zu Chia – ich habe ihn mir gleich ausgedruckt!
      Liebe Grüsse aus der Schweiz_Connie

      Antworten
  4. Pingback: Neujahrsfrühstück | micha_ela

  5. anonyyym

    wenn man zu viel an chiasamen zu sich nimmt,kann es dazu fuehren,dass der Blutdruck entweder sinkt oder steigt also aufpassen damit

    Antworten
  6. Wildkrautgarten Artikelautor

    Obwohl die blutdrucksenkende Wirkung von Chia nicht eindeutig wissenschaftlich bewiesen ist, sollte man bei sehr niedrigem Blutdruck oder bei Einnahme von blutdrucksenkenden Medikamenten sicherlich vorsichtig mit einer sehr hohen Aufnahme von Chia-Samen sein. Das gleiche gilt im Bezug auf die blutzuckersenkende Wirkung der Samen.

    Deshalb schreibe ich ja, dass jeder auch auf sich und seinen Körper hören sollte. Am besten mit einer normalen Dosis anfangen und dann ausprobieren, was einem gut tut. Die empfohlene Tagesdosis ist oft mit 15 g angegeben. Das entspricht ungefähr 4 gehäuften Teelöffeln oder etwas mehr als einem gehäuften Esslöffel.

    Prinzipiell ist Chia sehr gesund – wie bei allen Stoffen heißt es aber auch hier: die Dosis macht das Gift.

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  7. Pingback: leckerstes Chia-Frühstückspudding-wach-mach-Rezept…mmmhhh.. | Fizzlike

  8. Sheranius Devadasi

    Hallo, ich finde Chia absolut lecker und wohltuend. Die veganen Kochbücher sind voll mit Chia Rezepten und auch das Internet. Persönlich weiche ich gerne 2 Esslöffel über Nacht ein, in 1 Tasse Soja Milch oder Reis Milch oder andere Flussigkeiten nach Wahl, hauptsache Bio Qualität.
    Dazu gerne vorher etwas echte Vanille oder Zimt und eine naturliche Süsse nach Wahl. Am Anfang ein paar mal umrührigen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten morgen habt ihr den leckersten Baby Brei überhaupt. Das Essen macht total Spaß weil die Konsistenz super ist. Weich und knusprig gleichzeitig, echt was für Kinder. Dazu könnt ihr noch etwas frischen Obst Smoothie als Soße geben. Superlecker. Meine Verdauung regt es sehr gut an. Toller Stuhlgang :-)
    Ein Mexikanischer Freund hat mir ein Chia Rezept seiner Mutter verraten. Ganz leicht und lecker.
    Ihr macht einfach eine ganz normale Limonade mit bio Zutaten und dann auf 1 Liter 1 bis 2 Esslöffel Chia Samen. Das trinke ich jetzt täglich weil es so lecker ist. Auch hier ist wieder die tolle Konsistenz aber ganz anders. Eher so wie diese komischen ‚Bubble Tea‘ aber in Super gesund.
    Probier es aus, Ich bin auf jeden Fall schon lange Chia Fän. Eigentlich Dank Melanie Maria Holzheimer / Aphrohdisia die leider viel zu jung verstorben das. Das erste Rezept ist von ihr. Love Thorsten

    Antworten
  9. Juju

    Hallo,

    Ich kann bestätigen, dass man mit chia abnehmen kann, allerdings muss natürlich die restliche Ernährung auch angepasst werden. Nur mit chia abnehmen, sollte nicht so den großen Erfolg bringen. Ich selbst habe meine Ernährung auf 80% vegan umgestellt, esse nur noch ab und an Fisch oder becel magarine. Milch, eier und Fleisch gibt es bei mir aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr. Um aber eine gute Quelle zu haben, habe ich chia ausprobiert. In den ersten 4 Wochen der Umstellung bin ich von 64 kg auf 58 kg gekommen. Ich esse bzw trinke chia immer morgens zum Frühstück oder als Frühstück in Sojamilch mit Geschmack oder Hafermilch mit Kakao Geschmack.
    Auch gesundheitlich helfen Sie mir sehr.

    Antworten
  10. Pingback: Abenteuer gluten frei Teil III: Fructose freie Energiebooster • Fructopia

    1. Wildkrautgarten

      Hallo Ingrid,
      nein du musst die Chia-Samen nicht mörsern oder schroten. Der Körper kann sie auch so aufschließen, weil sie durch ihr starke Aufquellen nutzbar werden. Man sollte die Samen allerdings in genügend Flüssigkeit quellen lassen oder bei Verzehr der nicht gequollenenen Samen viel dazu trinken, da sie auch im Körper Wasser binden.

      Antworten
      1. Uschi

        Ich mag die Chia-Samen vom Geschmack her lieber in gemahlener / gemörserter Form … Aber haben sie so weniger positive Eigenschaften als die in Wasser gelösten Samen („Chia-Gel“) ? Ist eventuell der Sättigungseffekt nicht so lange anhaltend ?

        Antworten
        1. Wildkrautgarten

          Hallo Uschi,
          ich denke, Chia enthält auch in gemörster Form sehr viele wertvolle Inhaltsstoffe. Man sollte ihn allerdings immer erst frisch mahlen, denn in Mehlform ist Chia nicht mehr so lange haltbar. Wenn man die Samen in ganzen Quellen läßt profitiert man allerdings noch von den zusätzlichen positiven Umwandlungsprozessen, die durch den gestarteten Keimvorgang – nicht anderes ist das Quellen – in Gang gesetzt werden. So soll sich beispielsweise das antioxidative Potential der Samen durch 12-24 stündiges Keimen extrem erhöhen, auch Vitamin- und Mineralstoffgehalt steigen an.

          Ob das Mörsern eine Auswirkung auf die Sättigungsdauer hat, kann ich dir nicht genau sagen. Da die enthaltenen Vitalstoffe einen wichtigen Teil zur Sättigung beitragen, könnte ich mir allerdings vorstellen, dass die ganzen Samen den gemahlenen überlegen sind. Hier gilt es wohl einfach auszuprobieren. Vielleicht kannst du die Samen ja auch erst im ganzen quellen lassen und dann im Mixer pürieren?

          Antworten
  11. Alice

    Habe heute chia samen bei meinem Bäcker gekauft, dort habe ich auch das Brot probiert. Nun esse ich morgens immer quark mit Leinöl und Obst. Bisher habe ich immer geschroteten Leinsamen genommen. Wollte nun 1 Essl Chia samen reinstreuen. Muss ich den vorher einweichen?

    Antworten
    1. Wildkrautgarten

      Hallo Alice,
      das kann man machen, wie man möchte, die Samen ziehen im Quark ja dann auch Feuchtigkeit, sind aber frisch reingestreut noch eher knackig. Dazu sollte man allerdings mehr trinken, da die Chiasamen auch im Körper weiter Wasser binden. Wenn du sie vorher (10 min oder über Nacht) quellen lässt, versorgen sie dich auch gleich mit Flüssigkeit. Durch den durch das Quellen beginnenden Keimprozess werden beispielsweise auch Antioxidantien und Vitamine in den Samen potenziert, deshalb lohnt sich das mind. 12stündige Einweichen meiner Meinung nach sehr. Aber auch ohne Einweichen sind die Chia-Samen sehr gesund. Viel Spaß beim Experimentieren.

      Antworten
  12. tinchen

    Hallo Ihr Lieben,
    hat einer Erfahrung im veganen Pudding machen mit Chia Samen? – Und würde mir ein leckeres Rezept verraten?
    Einen herzlichen Dank und Gruß, Tinchen

    Antworten
  13. Pingback: grün und blau | ratzerennt

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